13 Januar 2006

Braincast 17 - Die Welt da draussen

Ob die Welt da draussen so ganz ohne unsere Mitwirkung stattfindet, darueber streiten die Philosophen seit Jahrtausenden. Die Gehirnforschung hat hier mit dem neurologischen Konstruktivismus eine eigene Position bezogen, die sehr viel Raum fuer bessere Zeiten laesst.

In dieser Ausgabe gibt es gleich vier Stuecke: Vincent C. Donnachie mit Harpers Ferry, KCentric mit Lazy Tuesday, Naked Moses von Mihali Savoulidis und JJ Slim mit den 72 Names Of God.


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Kommentare:

Daniel hat gesagt…

Moin!

Danke!! Du bringst mich durcheinander!! Jede deiner Sendungen lässt mich so viele Dinge hinterfragen. Ich komme gar nicht hinterher neue Antworten zu finden. Danke dafür. Hoffentlich hast du viel Spass bei der Sache, damit noch viele Folgen folgen.
:-))

Anonym hat gesagt…

Die Ergebnisse der Quantenphysik sind eben WOHL ausschließlich auf die Mikrowelt zu beziehen. Ein Analogieschluss auf die Makrowelt ist unzulässig. Ferner werden Bohr, Heisenberg und Co ständig falsch zitiert. Sie schließen eine "Realität erschaffende Rolle" des Beobachters ausdrücklich aus. Physikfalschdeuter wie Capra geben allerdings stets nur Teilzitate wieder, die den entgegengesetzten Eindruck vermitteln. In der von uns erlebten Makrowelt gelten die Gesetze der Quantenwelt allein aufgrund der Dekohärenz nicht. Deköhärenz lässt Objekte "klassisch" werden - innerhalb von Millisekunden.
Die Esoterik wird dennoch nie aufhören, die Quantenphysik für ihre Zwecke zu vergewaltigen.